Krankenkasse 2018-08-01T15:31:01+00:00

Krankenkasse:
Mit Grund- und Zusatzversicherung optimal abgesichert.

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Das Schweizer Gesundheitssystem gilt als eines der besten der Welt. Jeder Bürger ist verpflichtet, sich zu versichern und kann sich im Gegenzug über umfangreiche Leistungen freuen. Doch die Kosten für die Grundversicherung können innerhalb eines Kantons je nach Franchise oder Modell deutlich variieren. Deshalb empfiehlt sich spätestens nach jeder Bekanntgabe der neuen Prämien ein Krankenkassenvergleich. So können Sie jedes Jahr ohne Gesundheitsprüfung und Altersbegrenzung die Krankenkasse wechseln und Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis verbessern.

Ebenso sollten Sie den Krankenkassenvergleich nutzen, wenn Sie eine Zusatzversicherung wünschen oder bereits haben. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Krankenkasse in der Schweiz!

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Krankenkassenvergleich finden Sie die günstigste Grundversicherung in Ihrem Kanton. Auch für Zusatzversicherungen sollten Sie verschiedene Krankenkassen unter die Lupe nehmen. Nutzen Sie dafür beispielsweise einen Krankenkassen-Rechner, der Ihnen den günstigsten Krankenkassenbeitrag mit der gewünschten Franchise und den von der Kasse angebotenen Arztmodellen in Ihrem Kanton zeigt. Gerne beraten wir Sie dazu auch in einem persönlichen Gespräch.
  • Frist einhalten! Die Grundversicherung kann jedes Jahr per 31.12. gewechselt oder gekündigt werden. Für Zusatzversicherungen gelten oft andere Fristen.
  • Wie viel Ihre Krankenkasse kostet, hängt von verschiedenen Faktoren wie Ihrem Alter oder dem Familienstand ab. Weiters wird die Höhe der Prämie durch die jeweilige Prämienregion bestimmt.
  • Wer seine Krankenkasse im Ausland in Anspruch nimmt, erhält maximal die doppelten Kosten erstattet, die eine gleichwertige Leistung in der Schweiz gekostet hätte.

Verschiedene Versicherer für Grund- und Zusatzversicherung

Die Grund- und Zusatzversicherung können bei unterschiedlichen Versicherern abgeschlossen werden. Falls Sie Grund- und Zusatzschutz beim gleichen Anbieter haben, sollten Sie berücksichtigen, dass falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Grundversicherung wechseln, der Versicherer einen Zuschlag für administrativen Aufwand verlangen kann. Aber: Ihr alter Versicherer darf beim Wechseln der Grundversicherung die Zusatzversicherung nicht kündigen!

Denken Sie aber auch daran, dass eine Nutzung von Grundversicherung und Zusatzversicherung bei unterschiedlichen Versicherungsanbietern bei der Vergütung Ihrer Arztrechnungen umständlicher sein kann. Oft vergeht mehr Zeit bis Sie bereits selbst bezahlte Rechnungen zurückerstattet bekommen. Ausserdem müssen Sie häufig die Rechnung beiden Versicherern zustellen. Die Zusatzversicherung wartet dann ab, was die Grundversicherung bezahlt und ergänzt die Leistungen.

Wenn Sie nach Offerten für die Grund- und Zusatzversicherung suchen, sollten Sie die jeweiligen Pros und Contras bedenken.

Krankenkassenvergleich – Prämie individuell anpassen

Die Schweizer Krankenkassen sind verpflichtet, jede Person in ihrem Zuständigkeitsgebiet in der Grundversicherung aufzunehmen. Das Alter und der Gesundheitszustand spielen dabei keine Rolle; es müssen auch keine Fragen zum Allgemeinbefinden oder zu einer Schwangerschaft beantwortet werden. Die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung sind immer gleich.

Allerdings ist ein Krankenkassenvergleich hinsichtlich der Kosten sinnvoll, denn mit der Wahl der Kasse lassen sich pro Jahr abhängig von der Police mehrere hundert Franken einsparen.

So kann sich Ihre Krankenversicherung zusammensetzen

  • Grundversicherung: Bietet für alle die gleichen Leistungen + individuelle Anpassungsmöglichkeiten der Prämie: Franchise und Modell
  • zusätzliche Leistungen durch Zusatzversicherung: Möglichkeiten wie freie Spitalwahl, freie Arztwahl oder alternative Heilmethoden

So lässt sich die Prämie für Ihre Krankenversicherung individuell anpassen

Modell: In der Grundversicherung haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Modelle zu wählen.

  • Telmed-Modell: Neben dem Standard-Modell steht bei einigen Versicherern das Telmed-Modell zur Auswahl. Dabei handelt es sich um eine Tarifvariante, bei der Sie vor einem Arztbesuch die telefonische Gesundheitshotline anrufen müssen. In einem vorausgehendem Gespräch mit einem Experten werden Sie zum weiteren Vorgehen bei Ihrer Erkrankung beraten. Danach können Sie wie gewohnt Ihren Arzt aufsuchen oder einer anderen Empfehlung des Experten am Telefon folgen. Durch diese Variante der Grundversicherung lassen sich rund 15-20 Prozent der Kosten einsparen.
  • HMO-Modell: Hinter dem Kürzel HMO verbirgt sich die Bezeichnung „Health Maintenance Organisation“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Ärzte in der Schweiz. Sind Sie im HMO-Modell versichert, müssen Sie bei Beschwerden zuerst einen HMO-Arzt aufsuchen. Zwar sind Sie hier in der Ärzteauswahl eingeschränkter, können dadurch jedoch abhängig vom Tarif im Vergleich zum Standard bis zu 25 Prozent sparen.
  • Hausarztmodell: In diesem Fall gibt Ihnen Ihre Krankenkasse eine Liste mit Ärzten in Ihrem Kanton. Aus dieser Liste wählen Sie Ihren Hausarzt aus. Sind Sie krank, müssen Sie zunächst immer ihn konsultieren. Er verweist Sie bei Bedarf dann an Spezialisten. So können Sie rund 15-20 Prozent zum Standard-Tarif sparen.

Wenn Sie bei verschiedenen Krankenkassen einen Preisvergleich durchführen, können Sie schon bei der Grundsicherung deutliche Einsparungen erzielen. Wichtig ist, dass Sie beim Vergleich gleiche Kriterien anwenden. Wichtig ist auch, dass Sie sich vorab Gedanken zur gewünschten Franchise und dem Selbsthalt machen, da diese beiden Faktoren einen großen Einfluss auf den monatlichen Beitrag haben.

Franchise

Die Franchise entspricht dem Betrag, den Sie jedes Jahr bezahlen, bevor die Krankenversicherung einspringt. Per Gesetz wird vorgegeben, dass die Franchise für Erwachsene CHF 300, 500, 1.000, 1.500, 2.000 oder 2.500 betragen darf. Die ordentliche Franchise bei Erwachsenen beträgt CHF 300. Je höher die Franchise gewählt wird, desto niedriger wird der Beitrag für die Krankenkasse. Bei Kindern ist die Standard-Franchise immer CHF 0. Sie kann aber in 100er-Schritten bis zu CHF 600 erhöht werden.

Die Franchise können Sie jeweils per 1. Januar des kommenden Jahres höher setzen. Soll die Franchise erhöht werden, müssen Sie Ihre Krankenkasse bis zum 31.12. schriftlich informieren. Soll die Franchise gesenkt werden, müssen Sie das Ihrer Krankenkasse bis zum 30.11. mitteilen.

Selbstbehalt

Jede Grundversicherung enthält einen Selbstbehalt. Wenn Ihre jährliche Franchise ausgeschöpft ist, müssen Sie 10 Prozent der Gesundheitskosten selbst tragen. Die Versicherung übernimmt 90 Prozent. Der Selbstbehalt ist aber auf CHF 700 pro Jahr gedeckelt.

Beim Spitalaufenthalt liegt Ihr Selbstbehalt bei CHF 15 pro Tag. Diesen Betrag müssen Sie immer selbst bezahlen. Nur Kinder bis 18 Jahre sowie Erwachsene bis 25 Jahre in der Ausbildung bezahlen keinen Selbstbehalt für den Spitalaufenthalt. Auch bei allen Behandlungen im Spital rund um die Mutterschaft bei Frauen wird kein Selbstbehalt fällig.

Bei Medikamenten beträgt der Selbstbehalt 20 Prozent. Wenn Sie Generika wählen, sinkt er auf 10 Prozent. Nur wenn der Arzt ausdrücklich ein Originalmedikament verschreibt, liegt auch dann der Selbstbehalt bei 10 Prozent.

KVG – Bundesgesetz über die Krankenversicherung

In der Schweiz ist die Grundversicherung gesetzlich im KVG geregelt. Darin enthalten ist die obligatorische Krankenversicherung sowie die freiwillige Taggeldversicherung.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Aufsicht über die Anbieter, die Krankenversicherungen in der Schweiz anbieten.

Die gesetzlichen Regelungen können hier abgerufen werden: www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/gesetzgebung/gesetzgebung-versicherungen/gesetzgebung-krankenversicherung.html

Auf der Seite www.priminfo.ch stelllt das BAG alle aktuellen Prämien der Versicherer nach Kantonen geordnet bereit und bietet Informationen zu Franchisen, Modellen sowie zu den HMO- und Hausarztmodellen.

Wo kann ich die Krankenkassen vergleichen?

Hier finden Sie einen Prämienrechner für Schweizer Krankenkassen:

https://www.priminfo.admin.ch/de/praemien

Gerne helfen Ihnen unsere Experten unverbindlich bei der Auswahl der passenden Grundversicherung.

Krankenkassen-Leistungsvergleich wichtig bei der Zusatzversicherung

Da es sich bei der Zusatzversicherung um eine freiwillige Police handelt, deren Leistungen durch den Versicherer definiert werden, ist ein Krankenkassenvergleich hier noch wichtiger. Sie ermitteln durch einen Vergleich, welche Kasse die beste Leistung zum besten Preis bietet.

Profitieren Sie von unserer Expertise im Bereich Krankenversicherung. Unsere Berater stellen gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Zusatzversicherung oder Kombination aus Grund- und Zusatzversicherung mit passendem Franchise- und Abrechnungsmodell für Sie zusammen.

Prämienverbilligung der Grundversorgung – Wer kann Sie bekommen und wie funktioniert die Verbilligung?

Da die Krankenkassenprämien in der Schweiz vergleichsweise hoch sind, haben viele Haushalte Schwierigkeiten damit, die Prämien zu bezahlen. Aus diesem Grund gibt es per KVG die Prämienverbilligung. Sie soll für finanzielle Entlastung sorgen.

Ob die Voraussetzungen für den Anspruch auf Prämienverbilligung erfüllt sind, wird vom jeweiligen Kanton kontrolliert und hängt vom Einkommen und Vermögen ab. Je nach Kanton müssen Sie die Prämienverbilligung selbst beantragen oder es wird mit Ihren Steuerdaten automatisch geprüft, ob Sie einen Verbilligungsanspruch haben. Ist das der Fall, bekommen Sie eine schriftliche Benachrichtigung.

Bei einer genehmigten Prämienverbilligung finden sich die Informationen dazu auf der Prämienrechnung. Alle Kantone wickeln die Verbilligungen direkt über die Krankenkassen ab. Die Verbilligung tritt immer ab der nächsten Rechnungsstellung in Kraft.

Krankenkasse wechseln – darauf sollten Sie achten

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Sie sich zu einem Wechsel der Krankenkasse entschliessen könnten. Vielleicht wünschen Sie sich ein Versicherungsmodell, das Ihr Versicherer nicht anbietet. Oder Sie möchten bei der Prämie sparen und eine günstigere Grundversicherung wählen. Weiters kann auch Unzufriedenheit mit dem Service der Krankenkasse einen Wechsel erforderlich machen.

Bedenken Sie vor dem Wechsel: Alle obligatorischen Krankenversicherungen bieten die gleichen Leistungen an, doch die Kosten können variieren. Nur bei der Zusatzversicherung können Leistungen UND Kosten sehr unterschiedlich sein.

Darauf sollten Sie beim Wechsel der Grundversicherung achten

  • Nutzen Sie vor dem Wechsel einen ausführlichen Krankenkassenvergleich, um die günstigste obligatorische Grundversicherung in Ihrem Kanton zu finden. Informieren Sie sich dabei auch ausführlich über Franchise und Arztmodelle.
  • Wenn Sie die Grundversicherung wechseln, müssen Sie nur Ihren Namen, Ihren Jahrgang und die Adresse angeben. Fragen zum Gesundheitszustand werden nicht gestellt.
  • Kündigen Sie dann Ihre bisherige Versicherung schriftlich per Einschreiben. Beachten Sie die Kündigungsfristen.

Sie können Ihre obligatorische Krankenversicherung auch kündigen, wenn Sie noch in Behandlung stehen oder Sie im fortgeschrittenen Alter sind.

Kündigungsfristen bei der Grundversicherung:

Die Kündigung der Grundversicherung ist jedes Jahr per 31. Dezember möglich. Achtung: Ihr Kündigungsschreiben muss dafür jedoch bereits bis zum letzten Arbeitstag im November bei Ihrer Versicherung eingegangen sein.

Wenn Sie die Grundversicherung im traditionellen Modell mit freier Arztwahl und tiefster Franchise nutzen, können Sie auch unterjährig per 30. Juni kündigen. Ihr eingeschriebener Brief mit der Kündigung muss dann bis zum letzten Arbeitstag im März bei Ihrer Krankenkasse eingegangen sein.

Da es in der Grundversicherung eine Versicherungspflicht gibt, sollten Sie Ihre Kündigung gleichzeitig mit dem neuen Antrag verschicken.

Unser Vorschlag zum Vorgehen beim Wechsel der Zusatzversicherung:

  • Vergleichen Sie Leistungen und Kosten verschiedener Zusatzversicherungen.
  • Wählen Sie einen Anbieter aus und beantragen Sie die Versicherung.
  • Warten Sie die schriftliche Aufnahmebestätigung ab.
  • Erst wenn Sie die Bestätigung haben, kündigen Sie Ihre alte Police. Tun Sie das nicht, riskieren Sie, bestehende Deckungen zu verlieren.

Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Eine Zusatzversicherung muss Sie nicht aufnehmen.
  • Kündigen Sie Ihre alte Zusatzversicherung erst, wenn die neue Kasse Sie aufnimmt und das schriftlich bestätigt hat. Ist das nicht der Fall, sollten Sie nur die Grundversicherung kündigen.
  • Sie müssen detailliert Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand beantworten. Geben Sie nur ehrliche und vollständige Antworten. Sollte die Krankenkasse später Fehler feststellen, kann sie nachträglich Vorbehalte anbringen und Leistungen ausschliessen.
  • Berücksichtigen Sie, dass bei einem Antrag auf Zusatzversicherung ein zeitlich befristeter oder sogar unbefristeter Vorbehalt der Versicherung ausgesprochen werden kann. Für die im Vorbehalt aufgeführten Krankheiten besteht kein Leistungsanspruch.
  • Sie müssen die Zusatzversicherung nicht ebenfalls wechseln oder kündigen, wenn Sie Ihre obligatorische Krankenversicherung wechseln.
  • Berücksichtigen Sie die Fristen für die Kündigung.

Kündigungsfristen bei Zusatzversicherungen:

Die Kündigungsfristen für Zusatzversicherungen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Meistens kündigen Versicherte die Zusatzversicherung wegen einer Prämienerhöhung. Die Frist beträgt hier in der Regel einen Monat ab Mitteilung oder bis Ende Jahr.

Ist die Prämie gleich geblieben und Sie wollen Ihre Zusatzversicherung trotzdem kündigen, müssen Sie im Vertrag nachschauen, welche Kündigungsfristen und welche Mindestvertragsdauer gelten. Üblich sind Kündigungsfristen von drei Monaten und auf Ende Kalenderjahr.

Wenn Sie bei einem Versicherer mehrere Zusatzversicherungen haben, zum Beispiel eine Spitalzusatzversicherung und ambulante Zusatzversicherung, können Sie bei einer Prämienerhöhung nur die Police kündigen, die davon betroffen ist, und nicht beide.

Die Krankenkasse bei Umzug ins Ausland kündigen

Wenn Sie ins Ausland umziehen, entfällt die Versicherungspflicht der Schweiz. Dann können Sie Ihre Grundversicherung sofort kündigen. Sie müssen nur noch die Prämien bis zu Ihrem Wegzug bezahlen.

Die Krankenkasse kündigen wegen Umzug ins Ausland: Muster finden Sie hier: www.priminfo.admin.ch/downloads/musterbriefe/de/08_Kuendigung%20der%20obligatorischen%20Krankenpflegeversicherung_2018.pdf

Krankenkassen im Test – welcher Anbieter hat gute Leistungen und moderate Preise?

Regelmässig testen die Schweizer Konsumentenportale die Leistungen und Kosten von Schweizer Versicherungen. So hat comparis.ch gemeinsam mit den Marktforschern von GfK 2017 eine Zufriedenheitsumfrage unter Schweizer Krankenkassenkunden durchgeführt. Dabei wurden Kompetenz und Service getestet. Die Ergebnisse der besten Krankenkassen im Test können auf dem Portal abgerufen werden.

Jedes Jahr führt auch das Konsumentenportal ktipp.ch eine Zufriedenheitsumfrage zu Krankenkassen durch. Auch im Jahr 2017 wurde auf diese Weise ein Krankenkassentest unter Versicherten gestartet. Die Ergebnisse sind kostenpflichtig auf der Website von ktipp.ch abrufbar.

Selbstverständlich können Ihnen unsere Experten bei der Wahl der passenden Krankenversicherung nach Testergebnissen weiterhelfen. Rufen Sie uns dazu einfach an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin.

Wieviel kostet die Krankenkasse?

Die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung werden jedes Jahr neu berechnet. Die Prämien werden von den Versicherern an das Bundesamt für Gesundheit übermittelt und nach deren Genehmigung Ende September für das Folgejahr veröffentlicht.

Die Höhe der Prämien wird bestimmt durch:

  • Wohnort/Wohnkanton
  • Versicherer
  • Alter
  • Wahlfranchise
  • Versicherungsmodell (Telmed, HMO, Hausarzt)
  • Allfällige Bonus-Modelle
  • Ausschluss der Unfalldeckung

Da die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung immer gleich sind, lohnt sich ein Kostenvergleich. Über die Wahl des Versicherers hinaus können Versicherte die Kosten senken, indem sie eine hohe Wahlfranchise oder das Hausarztmodell wählen.

Prämien sparen Sie ausserdem, wenn Sie ein Bonusmodell nutzen. Dabei wird Ihre Prämie für jedes Jahr, in welchem Sie keine Leistungen der Krankenkasse in Anspruch nehmen, gesenkt.

Ausserdem können Sie an der Prämie sparen, wenn Sie mindestens acht Stunden pro Woche erwerbstätig sind und Ihr Arbeitgeber Sie bereits gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. In diesem Fall können Sie die Unfalldeckung Ihrer Grundversicherung ausschliessen und zahlen weniger dafür.

Wie hoch Ihre Prämien in der obligatorischen Krankenversicherung ausfallen, können Sie mit dem Prämienrechner 2018 bestimmen: www.priminfo.admin.ch/de/praemien

So übernimmt die Krankenkasse die Kosten

  • Grundversicherung: In der Grundversicherung müssen Sie erst einmal alle Arzt- und Behandlungskosten bis zur Franchise selbst bezahlen. Ist die jährliche Franchise erreicht, müssen Sie bis zur Höhe von CHF 700 10 Prozent Selbstbehalt bezahlen. Übersteigen die Behandlungskosten diese Summe, übernimmt die Kasse komplett. Bei Medikamenten liegt der Selbstbehalt bei Generika bei 10 Prozent, bei Original-Medikamenten bei 20 Prozent (falls vom Arzt verschrieben liegt auch hier der Selbstbehalt bei 10 Prozent).
  • Zusatzversicherung: In der Zusatzversicherung bestimmt der Versicherungsvertrag, welcher Selbstbehalt besteht und welche Kosten übernommen werden.

In folgenden Fällen erfolgt die Kostenübernahme durch die Krankenkasse in der Grundversicherung

Welche Kosten die Grundversicherung übernimmt, wird durch den Gesetzgeber geregelt. Die Kosten für die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen werden entsprechend der gewählten Franchise abzüglich der Selbstbeteiligung übernommen.
Die Kosten für alle Leistungen, die über den gesetzlichen Leistungskatalog hinausgehen, müssen Sie selbst bezahlen.

Tiers garant und Tiers payant

Im Schweizer Krankenversicherungssystem gibt es zwei verschiedene Vergütungssysteme für die Leistungserbringer :

  • Tiers garant: In diesem Fall bezahlt der Versicherer den Leistungserbringer und lässt sich die Kosten von der Versicherung erstatten.
  • Tiers payant: In diesem Fall rechnet der der Versicherer direkt mit dem Leistungserbringer ab.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, kommt laut Gesetz das Prinzip des Tiers garant zur Anwendung. Der Vorteil daran ist, dass die Versicherten eigenverantwortlicher handeln und einen transparenten Blick auf Leistungen und Kosten erhalten.

Bei stationären Behandlungen im Spital kommt immer das Prinzip des Tiers payant zum Einsatz.

Was leistet die Krankenkasse im Ausland?

Mit der Schweizer Krankenversicherung werden im Ausland nur die Kosten für notfallmässige Behandlungen übernommen. Die Grundversicherung übernimmt maximal die doppelten Kosten, die für eine vergleichbare Behandlung in einem Schweizer Spital oder bei einem Arzt in der Schweiz entstehen würden.

Wer in andere Länder reist, ist in Notfällen somit über die obligatorische Krankenversicherung weltweit abgesichert. Allerdings sollten sich Versicherte überlegen, ob der Versicherungsschutz in Ländern wie den USA oder Japan ausreicht, weil dort die Behandlungskosten deutlich höher sein können.

Wer viel reist oder im Ausland arbeitet, seinen Wohnsitz aber in der Schweiz hat, sollte über eine entsprechende private Krankenversicherung nachdenken, die mehr Leistungen im Ausland abdeckt.

Im Jahr 2006 wurde in der Schweiz die Versichertenkarte eingeführt. Sie müssen Sie ins Ausland mitnehmen, damit notfallmässige Behandlungen darüber abgerechnet werden können. Die Versichertenkarte hat das Formular E111 abgelöst.

Krankenkasse für Auslandschweizer

Das Krankenversicherungsgesetz der Schweiz (KVG) sieht eine Versicherungspflicht nur für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz vor. Wenn Sie ausserhalb der EU/EFTA-Zone auswandern, ist eine obligatorische Grundversicherung in der Schweiz nicht mehr möglich.

Zwar können Krankenkassen für Auslandschweizer Produkte anbieten, doch besteht dafür keine Pflicht. Vielmehr sind das dann private Krankenversicherungen.

Auslandschweizer sollten vor ihrem Wegzug mit ihrer Schweizer Krankenkasse absprechen, ob eine Weiterversicherung möglich ist oder ob die Kasse eine internationale Police anbietet.

Ziehen Sie ins Ausland, nutzen eine Zusatzversicherung und planen eventuell eine spätere Rückkehr in die Schweiz, gibt es die Möglichkeit, die Versicherung zu sistieren. Das bedeutet: Kommen Sie aus dem Ausland wieder zurück, können Sie die Krankenkasse nach dem Auslandsaufenthalt zu den gleichen Konditionen wie vor dem Wegzug wieder aufnehmen.

Eventuell kann eine Krankenversicherung im Ausland ebenfalls für Sie geeignet sein. Gerne helfen Ihnen unsere Versicherungsexperten weiter.

Krankenkasse: Leistungen von Grund- und Zusatzversicherung

Die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung sind per Gesetz vorgeschrieben und bei allen Kassen identisch. Sie sollen eine gute medizinische Grundversorgung für alle Personen mit Domizil in der Schweiz bieten.

Die Leistungen der Grundversicherung im Überblick:

  • Ambulante Behandlungen, Untersuchungen oder Pflegemassnahmen von Ärzten oder Personen mit ärztlicher Anordnung
  • Behandlungen nach Unfällen
  • Psychotherapeutische Behandlungen durch Psychiater und Psychologen in eigener Praxis und/oder mit ärztlicher Kontrolle in einem bestimmten Rahmen
  • 50 Prozent für Krankentransporte und Rettungstransporte
  • Aufenthalt im Spital in der allgemeinen Abteilung im Wohnkanton. Das Spital muss auf der Spitalliste des Wohn- oder Standortkantons aufgeführt sein. Liegen medizinische Gründe oder ein Notfall vor, können auch die Kosten für ein Spital ausserhalb des Wohnkantons übernommen werden. Ansonsten übernimmt die Grundversicherung die Kosten für ausserkantonale Spitäler nur so weit, wie sie auch im Spital im Wohnkanton ausgefallen wären
  • Alle ärztlich verordneten Arzneimittel, die von Ärzten und Chiropraktikern verordnet werden. Die Medikamente werden in der Spezialitätenliste aufgeführt www.spezialitaetenliste.ch
  • Zahnärztliche Behandlungen nach Unfall oder schwerer Erkrankung oder wenn sie für eine Sicherstellung einer ärztlichen Behandlung notwendig sind
  • Impfungen ausser Reiseimpfungen
  • Ambulante Pflege
  • Einen Beitrag an die Kosten für Brillengläser oder Kontaktlinsen
  • Untersuchungen für Schwangere
  • Geburtskosten
  • Betreuung einer Hebamme in den ersten 56 Tagen nach der Geburt
  • Vom Gesetzgeber als wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich erachtete Behandlungen in der Alternativmedizin
  • Notfälle im Ausland bis zum maximal doppelten Kostensatz für vergleichbare Behandlungen in der Schweiz
  • Medizinische Rehabilitationsmassnahmen
  • Kostenübernahmen für Mittel und Gegenstände wie Bandagen, wenn sie in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) aufgeführt sind
  • Vorsorgeuntersuchungen wie Mammographie
  • CHF 10 pro Tag für 21 Tage Badekur in einem anerkannten Heilbad
  • Akupunktur, Anthroposophische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder Pflanzenheilkunde, wenn sie von einem Arzt mit anerkannter Weiterbildung durchgeführt werden

Leistungen verbessern mit freiwilligen Zusatzversicherungen

Mit einer freiwilligen Zusatzversicherung können Sie Leistungen erhalten, die durch die obligatorische Krankenversicherung nicht gedeckt sind. Der Umfang der Leistungen wird von jedem Versicherer selbst in seinen Versicherungsbedingungen festgelegt.

Namentlich sind folgende Leistungen zusätzlich versicherbar:

  • Freie Spitalwahl in der gesamten Schweiz: In diesem Fall können Sie Ihr Spital unabhängig von der Spitalliste des Wohnkantons auswählen. Medizinische Gründe für die Spitalwahl müssen nicht vorliegen
  • Freie Arztwahl im Spital: Sie können mit einer entsprechenden Zusatzversicherung den Arzt im Spital frei wählen und auch Ärzte im Privatspital nutzen
  • Unterbringungskomfort: Sie können ein Ein- oder Zweibettzimmer im Spital wählen
  • Psychotherapie bei nicht-ärztlichen Therapeuten: Bei seelischen Erkrankungen sind Sie nicht auf Ärzte angewiesen, sondern können Therapeuten frei wählen
  • Alternative Behandlungsmethoden: Wenn die Grundversicherung die gewählte Behandlungsmethode nicht abdeckt, können Sie diese mit einer Zusatzversicherung versichern
  • Spezielle Zahnbehandlungen wie Füllungen oder Kieferorthopädie
  • Nichtpflichtige Medikamente: Die Zusatzversicherung übernimmt Kosten für Arzneimittel, die nicht auf der Spezialitätenliste stehen
  • Kuren: Die Zusatzversicherung kann Kosten für Badekuren oder Erholungskuren abdecken
  • Zusätzlicher Auslandsschutz: Zusatzpolicen können zusätzlichen Versicherungsschutz im Ausland bieten

Sie haben als Konsument die Wahl, welche Leistungen Sie zusätzlich versichern wollen. Häufig werden Zusatzversicherungen mit besonderen Leistungen bei Zahnersatz und freier Spitalwahl gewählt.

Welche Zusatzversicherung in Ihrem Fall Sinn macht und welche Krankenkasse die besten Leistungen hat, ermitteln wir gerne in einem Beratungsgespräch für Sie. Rufen Sie uns einfach an unter +41 800 226688.