Krankenkasse Vergleich 2018-08-01T15:33:09+00:00
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Auto- und Motorhaftpflichtversicherung

Das lohnt sich: Krankenkassenvergleich

Ein Krankenkassenvergleich hier in der Schweiz führt schnell zu günstigeren Prämien für die Grundversicherung in Ihrem Kanton. Denn auch in unserem regulierten Gesundheitssystem gibt es zwischen den einzelnen Versicherern noch viele Beitrags- oder Leistungsunterschiede. Ein unabhängiger Krankenkassen-Preisvergleich legt zusammen mit einem Krankenkassen-Leistungsvergleich diese Unterschiede offen und berücksichtigt Ihre Wünsche für günstige Versicherungsmodelle oder eine höhere Franchise. Zusätzlich listen solche Vergleiche die in Ihrem Kanton verfügbaren Versicherungsangebote übersichtlich auf. Auf einen Blick sehen Sie, wie Sie mit einem Versicherungswechsel jeden Monat viele Franken sparen. So wird der Krankenkassenvergleich zur Antwort auf regelmässig steigende Beiträge.

Der Krankenkassenvergleich bei einheitlicher Grundversorgung

Alle in der Schweiz wohnhaften Bürger sind zum Abschluss der obligatorischen Grundversicherung verpflichtet. Diese obligatorische Krankenpflegeversicherung schreibt das Krankenversicherungsgesetz (KVG) von 1996 vor. Es sichert die wichtigsten medizinischen Leistungen bei Krankheit, Unfall oder Mutterschaft. Gleichzeitig fordert es von allen Versicherungen das Angebot einer obligatorischen Grundversicherung. Diese steht jedem offen. Niemand wird wegen Krankheit oder eines gesundheitlichen Risikos abgelehnt beziehungsweise durch höhere Prämien benachteiligt.

Ein Vergleich der verschiedenen Krankenkassen zeigt: Bei allen Versicherern ist der Leistungskatalog identisch, denn er basiert auf der bindenden Krankenpflege-Leistungsverordnung. Dennoch weist ein Krankenkassen-Preisvergleich erhebliche Unterschiede bei den Versicherungsprämien der einzelnen Versicherungen aus. In vielen Fällen ergeben die Differenzen einen vierstelligen Franken-Betrag – ein paar Tausend Franken, die Sie mit einem schnellen Vergleich sparen. Aber wie entstehen diese unterschiedlichen Versicherungsprämien?

Ein Krankenkassen-Preisvergleich findet günstige Versicherungen in jedem Kanton

Es ist allen Krankenkassen gestattet, unterschiedliche Beiträge für die obligatorische Grundversicherung zu fordern, wenn diese durch regionale Besonderheiten erforderlich werden. Mit Erfahrungswerten und versicherungsmathematischen Prognosen berechnen die Krankenkassen jährlich die wahrscheinlichen Gesundheitskosten in einem Kanton, legen sie plus Reserve auf die Versichertenzahl um und lassen die neue Prämie vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) genehmigen. So entstehen im Krankenkassenvergleich für die Schweiz die erheblichen Prämienunterschiede von Kanton zu Kanton.

Bei der Wahl Ihrer Krankenversicherung sind Sie aber immer frei – es ist durchaus möglich, zu einem günstigeren Versicherer zu wechseln. Dabei gibt es nur eine Einschränkung: Es ist notwendig, dass die Versicherung in Ihrem Wohnkanton tätig ist. Neben vielen überkantonalen Versicherern finden Sie in den meisten Kantonen auch regionale Versicherungsangebote.

Ein Krankenkassenvergleich zeigt viele Möglichkeiten auf, um bei der Krankenkassenprämie deutlich zu sparen.

Krankenkassen-Leistungsvergleich für Hausarzt, HMO oder Telmed

Neben der Grundversicherung führen die Krankenversicherer auch alternative Modelle, bei deren Abschluss Sie Versicherungsprämien einsparen können. Mit dem Hausarzt-Modell, dem HMO-Modell oder Telmed willigen Sie ein, bei Beschwerden oder Krankheit immer erst einen bestimmten Arzt oder eine HMO-Praxis aufzusuchen. Bei Telmed vermittelt Sie eine telefonische Hotline an den nächsten geeigneten Mediziner. Diese Vorselektion von Ärzten und Ansprechpartnern senkt die Ausgaben der Versicherer. Ein Vorteil, den die Gesellschaften mit Prämienrabatten von bis zu 20 Prozent an Sie weitergeben.

Ein Krankenkassenvergleich zeigt Ihnen schnell, welche individuelle Ersparnis allein durch die Wahl eines dieser Modelle möglich wird. Hinzu kommt die Franchise für noch mehr Sparpotenzial. Das Gesetz zur Grundversicherung schreibt eine ordentliche Franchise von 300 Franken jährlich für alle Erwachsenen vor – Kinder und Jugendliche sind befreit (Stand 2018). Diese Franchise bildet den ersten Teil Ihrer Selbstbeteiligung in der Grundversicherung. Der zweite ergibt sich aus einem zehnprozentigen, jährlichen Selbstbehalt – maximal 700 Franken für Erwachsene oder 350 Franken für Kinder und Jugendliche. Diese Beteiligung bleibt in jedem Fall gleich. Bei der Franchise ist es hingegen möglich, einen höheren Betrag zu wählen:

  • 500 Franken
  • 1.000 Franken
  • 1.500 Franken
  • 2.000 Franken oder
  • 2.500 Franken jährlich anstelle der ordentlichen Franchise von 300 Franken

Je grösser Ihre Bereitschaft zur Zahlung der Franchise ausfällt, umso mehr Rabatt gewähren Ihnen die Versicherer bei den Prämien. Der Krankenkassen-Preisvergleich zeigt Ihnen die Ersparnis für jede Versicherung und jede freiwillige Franchise auf einen Blick. Die Entscheidung für eine Wahlfranchise bei der Versicherung Ihrer Kinder – zwischen 100 und 600 Franken – eröffnet weitere Sparmöglichkeiten.
Ein Hinweis unserer wefox-Experten: Die Wahl einer hohen freiwilligen Franchise ist auf den ersten Blick natürlich verlockend, weil sie im Vergleich schnell zu wesentlich günstigeren Versicherungsprämien führt. Bei Krankheit werden umgekehrt allerdings bis zu 3.200 Franken für Erwachsene oder bis zu 950 Franken bei einem Kind an Kostenbeteiligung pro Jahr fällig.

Wir raten deswegen: Entscheiden Sie sich nur dann für diese Tarife aus dem Krankenkassenvergleich Ihres Kantons, wenn es Ihnen möglich ist, das Geld im Krankheitsfall ohne Weiteres zu entbehren. Ansonsten sind etwas höhere monatliche Beiträge die bessere Wahl, da Sie im Gegenzug mehr Planbarkeit und wertvolle finanzielle Sicherheit erhalten. Ausserdem ergibt sich aus einer maximalen Franchise nicht automatisch eine maximale Prämienersparnis.

Der Wechsel zu einer günstigeren Versicherung

Sie haben mit dem Krankenkassenvergleich eine deutliche günstigere Möglichkeit für Ihre Krankenversicherung gefunden? Nun stellt sich natürlich die Frage, wie der Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft von statten geht.

In der Grundversicherung gibt es für Sie zwei Kündigungstermine oder Möglichkeiten für einen Versicherungswechsel. Der 1. Januar jedes Jahres erlaubt in jedem Fall eine Kündigung und damit einen Wechsel der Krankenkasse. Einen Hinweis auf dieses Recht übermitteln Ihnen alle Versicherer zusammen mit der Versicherungsprämie für das Folgejahr bis zum 31. Oktober. Sie haben dann Zeit bis zum 30. November, um der Krankenkasse Ihre schriftliche Kündigung zu senden. Die Kündigungsfrist in der Grundversicherung beträgt einen Monat.

Unsere wefox-Experten raten Ihnen, ganz besonders auf den rechtzeitigen Eingang zu achten: Die Kündigung ist nur wirksam, wenn sie bis zum letzten Arbeitstag des Monats November eintrifft. Bei Kündigungen auf dem Postweg gilt nie der Poststempel, sondern immer das Datum des Eintreffens. Die Kündigung erfordert keine Nennung von Gründen. Es spielt zudem keine Rolle, welches Modell oder welche Franchise Sie zuvor gewählt hatten. Falls Sie kein besonderes Grundversicherungsmodell oder eine freiwillige Franchise gewählt haben, besitzen Sie sogar noch eine weitere Kündigungs- und Wechselmöglichkeit: den 1. Juli. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall 3 Monate – letztmöglicher Kündigungstermin ist der 31. März. Auch hier muss die Kündigung bis zum letzten Arbeitstag im Monat März bei der Krankenversicherung eintreffen.

Jede Kündigung wird nur dann endgültig wirksam, wenn Sie zuvor eine neue Versicherung ausgewählt haben. Denn die obligatorische Krankenpflegeversicherung schreibt einen unterbruchfreien Versicherungsschutz vor. Ihre neue Krankenkasse informiert den alten Versicherer über die Anschlussversicherung. Kommt es in der Abstimmung der Versicherungen zu Unstimmigkeiten oder Verzögerungen, bleibt Ihre alte Versicherung zwar bestehen, aber Sie erhalten trotzdem eine Erstattung der Beitragsdifferenz.

Wir empfehlen Ihnen, vor dem Wechsel zu prüfen, ob Sie mit Ihren Beiträgen möglicherweise im Rückstand sind. Denn ausstehende Zahlungen verhindern regelmässig die Wirksamkeit der Kündigung. In diesem Fall haben Sie nach der Kündigung noch bis zum letzten Laufzeittag – dem 31. Dezember oder 30. Juni – Zeit, um Rückstände für einen wirksamen Krankenkassenwechsel auszugleichen. Abgesehen von diesen Besonderheiten ist der Krankenkassenwechsel nach einem Krankenkassenvergleich schnell und einfach erledigt.